Nachhaltige Entwicklung
APS setzt folgende Punkte seiner nachhaltigen Entwicklung zu Grunde: Teilnahme, Aus-/Weiterbildung, Kapazitätenerweiterung, soziale Mobilisierung und Bewusstwerdung. Dies bedeutet, es entsteht ein Dialog zwischen APS und der Bevölkerung, über den die beiden Partner folgendes lernen:
- sich besser kennenlernen und annehmen durch Anstrengung und Arbeit,
- das lokale, nationale und internationale natürliche und sozio-ökonomische Umfeld, in dem die Projekte und Programme liegen, besser verstehen,
- Programme zu bestimmen und auszuarbeiten, die nach Dringlichkeit der sichtbaren oder benannten Bedürfnissen und der Ausführungsmöglichkeit geordnet werden,
- ein Programm oder Aktivitäten anzunehmen, auszuwerten oder umzugestalten, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.
APS glaubt, dass Erfolg an diese Methode geknüpft ist, die im Prinzip nur in kleinem Maßstab und in kleinen Schritten angewendet werden kann. Auf lange Sicht ist es dennoch wichtig, eine im kleinen Maßstab angelegte Aktivität auch im globalen Rahmen verstanden wird. “Think globally and act locally” (engl.: "Global denken, lokal handeln").
Die partizipatorische Methode und soziale Mobilisierung bringen eine längere Ausführungsdauer mit sich, da jeder Schritt zwischen den Partnern, die sich gegenseitig überzeugen müssen, verhandelt wird, um die nächste Etappe zu erreichen.
Entwicklung umfasst alle Aspekte des kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen, natürlichen und auch politischen Lebens eines jeden einzelnen. Für die Länder mit einer niedrigen Alphabetisierungsrate, wie Burkina Faso, erfordert diese Entwicklung einen hohen Einsatz von Zeit für Bildung, Alphabetisierung und soziale Mobilisierung:
- Sensibilisierung durch konsequente und genaue Informationen;
- Bildung durch angepasste Aus-/Weiterbildung;
- Animation;
- soziale Mobilisierung;
- soziale Organisierung;
- Planung und Unterstützung bei der Ausführung;
- Jugendprogramm, mit Schwerpunkt auf Mädchen;
- Stärkung der lokalen Kapazitäten.
Über allem steht also die Stärkung und Unterstützung des Menschen, und nicht die Verteilung von Lebensmittelrationen. Auf lange Sicht ist es wichtig, den Partner den Selbsterhalt zu ermöglichen, um sie nicht ihr Leben lang unterstützen zu müssen.