Vorschulzentrum für Waisen im ländlichen Milieu

Women and children

Dieses Projekt befasst sich mit dem Aufbau einer Vorschule (Betreuung, Animation, Bildung) für Kinder und Jugendliche, vor allem für Kinder zwischen zwei und sechs Jahren, die in ländlichen Gebieten leben. Es handelt sich um die Kommune Arbollé, in der Provinz Passoré.

Diese Zielgruppe -Kinder in ländlichen Gebieten lebend- haben keine Möglichkeit, von vorschulischer Bildung zu profitieren, die im Stande ist, ihre körperlichen, geistigen und moralischen Fähigkeiten zu wecken.

Des weiteren werden wir Zeuge von immer mehr verlassenen Kindern, die ihre am HI-Virus erkrankten und an AIDS gestorbenen Eltern verloren haben.

Diese Vorschulen, von denen 95% in städtischen Gebieten stehen, werden in Burkina Faso immer noch als "für reiche Familien reserviert" angesehen.

Der Aufbau und die Unterhaltung einer solchen Vorschule in der Kommune Arbollé würde die Rechte der Kinder (das Recht auf Bildung, Freizeit/Spaß, gesunde Ernährung, Gesundheit, geistige Erweckung, Integration von Waisen, ...) in erheblichem Maße fördern.

Obwohl die meisten Départements des Landes ein solches vorschulisches Jugendzentrum besitzen, bleibt Arbollé bis zum heutigen Zeitpunkt außen vor und besitzt noch keine Vorschule, die vor allem die Obhut für Waisen übernimmt, die ihre Eltern durch HIV/AIDS verloren haben.

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Region

Kommune: Arbollé
Provinz: Passoré

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Einsatzbereiche

  • Betreuung und geistige/körperliche Erweckung des Potentials von Kinder in ländlichem Milieu
  • Erziehung und Grundalphabetisierung von Kindern zwischen zwei und sechs Jahren
  • Unterstützung der Frauen der Kommune bei der Erziehung und geistigen Erweckung ihrer Kinder
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Ziele

Allgemeine Ziele
  • Spürbare Verbesserung der Situation der Kinder (2-6 Jahre) in ländlichen Gebieten,genauer gesagt in der Kommune Arbollé
  • Förderung der psychomotorischen Fähigkeiten der Kinder, die dadurch bessere Chancen in der Grundschule, an weiterführenden Schulen und Universitäten oder ähnlichen Einrichtungen haben
  • Integration von HIV/AIDS-Waisen
  • Den (Stief-)Eltern/Erziehungsberechtigten der Kinder mehr Zeit für Feldarbeit und/oder andere einkommenschaffende Maßnahmen geben
  • Bessere Förderung und Verbreitung der Rechte der Kinder durch die Ausbildung und Betreuung in der Vorschule der Kommune
Spezielle Ziele
  • In zwei Jahren sollen 100 Kinder betreut werden, dafür soll die nötigte Infrastruktur aufgebaut werden
  • Sicherstellung der psychomotorischen Betreuung, wie auch der Versorgung mit Nahrungsmitteln und Medikamenten
  • Unterstützung der (Stief-)Eltern/Erziehungsberechtigten bei der Aufsicht und Erziehung der Kinder, um ihnen mehr Zeit für die Feldarbeit und/oder andere einkommenschaffende Maßnahmen zu geben
  • Bereitstellung von lokalem Personal zur Betreuung und Erziehung von Kindern zwischen zwei und sechs Jahren
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Anwendungsstrategien

  1. Aus-/Weiterbildung von Lehrern, Aufsichtspersonen und Animateuren
  2. Übertragung von Verantwortung auf Verwaltungskomitees
  3. Sensibilisierung der Nutznießer
  4. Anwendung des Geschlechterprinzips und des partizipatorischen/teilnehmerischen Ansatzes
  5. Bevorzugung und Förderung von Themen die den Interessenschwerpunkten der Teilnehmer entsprechen
  6. Förderung von Wegen und Mitteln der Selbsthilfe
  7. Durchgängige Beobachtung und Auswertung
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Zeitleister der Aktivitäten

Beginn: September 2008
Ende: September 2009

  1. Bau der Gebäude (Klassenräume) und deren Ausstattung

    Die Vorschule wird auf bereits erworbenem Land gebaut und beinhaltet:

    • drei Ziegelhäuser mit Platz für maximal je 30 Kinder,
    • ein Lager mit 20m2,
    • eine 12m2-Küche, ausgestattet mit zwei "foyers améliorés" (energiesparendere und dennoch leistungsstärkere Öfen),
    • ein Versammlungsgebäude für die Mahlzeiten, Versammlungen und Gruppenaktivitäten bei schlechtem Wetter.
  2. Aus-/Weiterbildung der lokalen Lehrer

    Drei Frauen/junge Mädchen aus der Kommune (mindestens mit CEPE-Niveau und 20 Jahre) werden zu Lehrerinnen ausgebildet. Sie werden durch einen Spezialisten in pädagogischen Methoden der Vorschule, Ernährungs- und Gesundheitsüberwachung geschult. Diese Aus-/Weiterbildung beachtet die wirklichen soziologischen, wirtschaftlichen und natürlichen Realitäten des Dorfes. Die Arbeit der Lehrerinnen wird durch den Besuch eines für vorschulische Bildung zuständigen Vertreters des Sozialministeriums bewertet.

  3. Pädagogische Betreuung der Kinder

    Diese Betreuung besteht in der Ausarbeitung und Ausführung eines Studienplanes der Einheiten zu den essentiellen pädagogischen Aktivitäten enthält (sozio-emotionale, sozio-kulturelle und intellektuelle Entwicklung).

  4. Beobachtung der Ernährungs- und Gesundheitssituation

  5. Sensibilisierung der Familien über die Rechte der Kinder

  6. Unterstützung für Kinder aus vernachlässigten Familien

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Auswirkungen

  • Bessere, schulische Leistungen der Kinder
  • Funktionsfähigkeit des Vorschulzentrums
  • Soziale Integration der Waisen und Kinder aus vernachlässigten Familien
  • Die Eltern melden ihre Kinder für die Vorschule an
  • Regelmäßige Anwesenheit der Kinder
  • Die ausgebildeten Lehrerinnen können ihr Wissen anwenden
  • Verbesserung des Gesundheitszustandes der Kinder (Verminderung von Kinderkrankheuten usw.)
  • Änderung des Verhaltens der Kinder (Hygiene, Intellekt usw.)
  • Verbesserung der Ernährungssituation der Kinder
  • Das Verwaltungskomitee nimmt das Schulgeld und andere Beiträge eigenständig entgegen
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Beobachtung und Auswertung

  • Kontinuierliche, interne Kontrolle: Die Verantwortlichen der Dorfgruppierungen und -gemeinschaften, sowie die der Verwaltungskomitees verfolgen täglich die Aktivitäten im Zentrum um deren Entwicklung zu beobachten und um ihre Beobachtungen an die Animateure weiterzugeben
  • Beobachtung: Sie wird das ganze Schuljahr über von Aufsichtspersonen durchgeführt. Die Verantwortlichen verfassen Berichte, um die spätere Auswertung zu erleichtern.
  • Auswertung: Sie wird durch das Sozialamt auf Basis von objektiv kontrollierbaren Indikatoren durchgeführt. Diese wurden durch eine Konvention und im Einklang mit den Zielen und Beobachtungsergebnissen des Projektes ermittelt.t
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Hauptpartner

  • Die Frauengruppen aus Arbollé
  • Die Frauenförderungsprogramme von APS
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Kostenaufstellung und Finanzierungsplan

Beitrag der Frauen 1 568 750F CFA
Beitrag von APS 2 850 000F CFA
Benötigte Finanzhilfe 21 510 750F CFA
Gesamtkosten des Projektes 25 928 750F CFA
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Geldgeber

  • Association Ars-Arbollé/Les Amis de Arbollé
  • Spanische Freunde
  • APS