Sanmentenga Passore Kadiogo Oubritenga Kouritenga Burkina Faso

Provinz Passoré: Départment Arbollé

Centre d'alphabétisation

Arbollé ist eines der neun Départements der Provinz Passoré, in der Région du Nord. Mit einer Fläche von 1962km² liegt es 28km von Yako, der Hauptstadt der Provinz, und 80km von Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos, entfernt. Das Département umfässt 37 Dörfer. Im Norden grenzt es an das Département Kirsi, im Osten an die Provinz Kourwéogo, im Süden an die Provinz Boulkièmdé und im Westen an die Provinzhauptstadt Yako.

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Vorstellung der Region

Arbollé ist außerdem eine Kommune und umfasst zehn Dörfer, mit einer Einwohnerzahl von 12 651. die anderen 27 Dörfer haben zusammen 33 722 Einwohner (Volkszählung aus dem Jahr 2004). Es herrscht eine hohe Demographie, die auf ca. 6,37% Bevölkerungszuwachs pro Jahr geschätzt wird.

In Arbollé gibt es verschiedene technische und administrative Dienststellen und Ämter, unter anderem:

  • Die ländliche Kommune Arbollé
  • Die Präfektur, als administrativer Sitz des Départements
  • Eine Dienststelle des Amtes für Umwelt- und Naturschutz
  • Eine Dienststelle des Landwirtschaftsministeriums
  • Einen Veterinär
  • Eine Dienststelle der Schulaufsichtsbehörde im Grundschulbereich
  • Mehrere Bildungseinrichtungen (Grundschulen und weiterführende Schulen)
  • Eine Krankenstation mit Apotheke und Geburtsstation (CSPS)

Die Hauptaktivität des Départements besteht aus dem Getreideanbei, wie Hirse, Sorgho und einige rentable Kulturen (Erdnüsse, Bohnen,...). Die Böden sind starker Erosion ausgesetzt und beeinträchtigen deshalb die gesamte Landwirtschaft. Die Bewohner betreiben außerdem Viehzucht in kleinen Familienaufzuchten. Sie interessieren sich vor allem für die Schafs-, Ziegen-, Rinder- und Geflügelaufzucht. Seit 1973, dem Jahr einer großen Dürre, verschlechter sich die Situation zunehmend, worunter vor allem die als Nomaden von der Viehzucht lebenden Peulhs leiden. Die Armut nimmt zu und macht Platz für das Elend.

Die Vegetation de Sudan-Sahel-Zone ist ständiger Verschlechterung ausgesetzt und die Bemühungen der Aufforstung reichen derzeit nicht aus, diese Tendenz umzukehren.

Seit Jahren nimmt die natürliche Vegetation der Region ab. Außerdem stellte man fest, dass die Bedürfnisse der Bevölkerung größer sind, als sie durch die natürlichen Ressourcen angeboten werden: Das Angebot an nicht holzartigen Bestandteile der Forstwirtschaft (Früchte, Kerne, Samen und andere Derivate (Produkte von Bäumen, Sträuchern usw.), und Feuerholz, sowie Holz zum Bau wird immer kleiner. Die Böden sind unbewirtbar geworden und hinzu kommt die Unregelmäßigkeit der Regenfälle, die die Schwächung des natürlichen Ökosystems weiter vorantreibt.

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Einsatzgebiete

APS arbeitet in den folgenden Dörfern:

  • Bendogo
  • Gninsou
  • Gansé
  • Kouankin
  • Poédogo
  • Saaba
  • Sibalou
  • Yibi
  • Ramessoum
  • Tinma
  • Goubi
  • Renon
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Einsatzbereiche

APS arbeitet in dieser Regionen in verschiedenen Bereichen. Dazu gehören:

  1. Bildung
    • Unterstützung von Programmen der informellen Bildung im Kampf gegen den Analphabetismus
    • Förderung der Emanzipierung der ländlichen Frau
    • Aufbau von Alphabetisierungszentren
    • Alphabetisierung von Erwachsenen
    • Sensibilisierung für die Rechte der Frau
    • Führung/Instandhaltung von Alphabetisierungszentren
  2. Gesundheit
    • Verhinderung der weiteren Ausbreitung von HIV/AIDS und sexuell übertragbaren Krankheiten
    • Unterstützung bei der Ausweitung der Betreuung von HIV/AIDS erkrankten, davon betroffenen und anderen benachteiligten Personen
    • Sensbilisierung zu HIV/AIDS und sexuell übertragbaren Krankheiten
    • Medizinische und ernährungstechnische Unterstützung bon HIV/AIDS-Waisen und benachteiligten Kindern
  3. Wassersysteme und Landwirtschaft
    • Förderung der Selbsternährung und der sozio-ökonomischen Integration
    • Jährliches Programm zur Unterstützung des Baus und der Instandhaltung wasser- und landwirtschaftlicher Nutzbauten
    • Anbau und Produktion von Moringa olifeira
  4. Gemeinschaftliche Mikrofinanzierung
    • Förderung der Schaffung von einkommenschaffenden Maßnahmen und der sozio-ökonomischen Unabhängigkeit
    • Spar- und Kreditunterstützung für einkommenschaffende Aktivitäten von Frauen in ländlichen Gebieten
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Projektbeispiele