Vorstellung der Region
Arbollé ist außerdem eine Kommune und umfasst zehn Dörfer, mit einer Einwohnerzahl von 12 651. die anderen 27 Dörfer haben zusammen 33 722 Einwohner (Volkszählung aus dem Jahr 2004). Es herrscht eine hohe Demographie, die auf ca. 6,37% Bevölkerungszuwachs pro Jahr geschätzt wird.
In Arbollé gibt es verschiedene technische und administrative Dienststellen und Ämter, unter anderem:
- Die ländliche Kommune Arbollé
- Die Präfektur, als administrativer Sitz des Départements
- Eine Dienststelle des Amtes für Umwelt- und Naturschutz
- Eine Dienststelle des Landwirtschaftsministeriums
- Einen Veterinär
- Eine Dienststelle der Schulaufsichtsbehörde im Grundschulbereich
- Mehrere Bildungseinrichtungen (Grundschulen und weiterführende Schulen)
- Eine Krankenstation mit Apotheke und Geburtsstation (CSPS)
Die Hauptaktivität des Départements besteht aus dem Getreideanbei, wie Hirse, Sorgho und einige rentable Kulturen (Erdnüsse, Bohnen,...). Die Böden sind starker Erosion ausgesetzt und beeinträchtigen deshalb die gesamte Landwirtschaft. Die Bewohner betreiben außerdem Viehzucht in kleinen Familienaufzuchten. Sie interessieren sich vor allem für die Schafs-, Ziegen-, Rinder- und Geflügelaufzucht. Seit 1973, dem Jahr einer großen Dürre, verschlechter sich die Situation zunehmend, worunter vor allem die als Nomaden von der Viehzucht lebenden Peulhs leiden. Die Armut nimmt zu und macht Platz für das Elend.
Die Vegetation de Sudan-Sahel-Zone ist ständiger Verschlechterung ausgesetzt und die Bemühungen der Aufforstung reichen derzeit nicht aus, diese Tendenz umzukehren.
Seit Jahren nimmt die natürliche Vegetation der Region ab. Außerdem stellte man fest, dass die Bedürfnisse der Bevölkerung größer sind, als sie durch die natürlichen Ressourcen angeboten werden: Das Angebot an nicht holzartigen Bestandteile der Forstwirtschaft (Früchte, Kerne, Samen und andere Derivate (Produkte von Bäumen, Sträuchern usw.), und Feuerholz, sowie Holz zum Bau wird immer kleiner. Die Böden sind unbewirtbar geworden und hinzu kommt die Unregelmäßigkeit der Regenfälle, die die Schwächung des natürlichen Ökosystems weiter vorantreibt.