Wirtschaft
Burkina Faso besitzt nur wenig natürliche Ressourcen. Die Mehrheit der Bevölkerung (ca. 80%) lebt von der Landwirtschaft. Die am verbreitesten landwirtschaftlichen Erzeugnisse sind Baumwolle, Erdnüsse, Sorghum (Sorgho), Hirse, Mais und Reis. Zusammen mit Mali, Niger und Tschad hat Burkina Faso Druck auf die Welthandelsorganisation (WTO) ausgeübt, damit diese die Baumwollsubventionen in Europa und den USA einschränkt. Diese Subventionen erschweren den Baumwollexport aus Westafrika und Burkina Faso. Die Burkinabè leiden unter der aktuellen Erhöhung der Lebensmittelpreise, was sich vermutlich auch auf die Wirtschaft auswirken wird. Das Land tut sich immer noch schwer hinsichtlich seiner Exporte, was vor allem an den Trockenperioden und den Überschwemmungen in der Regenzeit, aber auch an den Subventionen im Ausland liegt. Burkina Faso hat Auslandsschulden in Höhe von 1,33 Mio. US$, für die es jährlich sehr hohe Zinsen zahlen muss.